Asien

China: Bewegung gegen Kapitalismus und Autoritarismus

Sozialist:innen müssen den aufstrebenden Widerstand in China unterstützen. Die chinesische Bevölkerung wehrt sich gegen die autoritäre Herrschaft, die kapitalistische Ausbeutung und die tödliche Lockdown-Politik der Regierung. Jetzt gilt es Solidarität zu zeigen.

2023-04-26T16:26:16+02:008. Januar 2023|

Solidarität mit der Protestbewegung im Iran

Seit dem 16. September wird der Iran durch breite Proteste gegen die Politik der herrschenden Clique in Aufruhr versetzt. Auslöser war der brutale Mord an der jungen Frau Jîna Eminî (amtl. nur pers. Mahsa Amini erlaubt), die von der „Sittenpolizei“ zu Tode geprügelt wurde. Eine Erklärung des Büros der Vierten Internationale.

2023-04-26T16:23:16+02:002. November 2022|

Erdogan im Krieg an allen Fronten

Um seine Position in einer Zeit der multiplen Krisen zu behaupten, setzt der Präsident der Türkei, Tayyip Erdogan, alle Hebel in Bewegung: Repression, Kriege, Erpressung, Verhandlungen, Aufkündigung von Bündnissen und neue Bündnisse.

2023-04-26T16:30:57+02:0028. Juli 2022|

Afghanistan: Die USA haben den Krieg verloren. Der US-Imperialismus wird sich nicht verändern.

Von Gilbert Achcar | 09.10.2021 Die Vereinigten Staaten erlitten im Irak und in Afghanistan ernste Niederlagen, ebenso wie in Vietnam. Aber wir sollten Änderungen der US-Militärstrategie nach katastrophalen Fehlschlägen nicht mit einer Abkehr von den imperialistischen Zielen der USA verwechseln. Voreilige Nachrufe? Das Debakel der von den USA gestützten afghanischen Marionettenregierung hat zu unzähligen Nachrufen auf die imperiale Macht Amerikas inspiriert. Diese Nachrufe sind voreilig. Die Antikriegsbewegung sollte sich nicht der Illusion hingeben, dass mit dem Rückzug der USA aus Afghanistan die Ära der imperialistischen Kriegsführung der USA zu Ende gegangen sei. Was stattfindet, ist nichts anderes als ein Neustart und eine Aktualisierung der Lehren, die aus Vietnam gezogen wurden, um ein intelligenteres Management und eine höhere Kosteneffizienz der US-Militärengagements zu erreichen – es geht nicht darum, von der globalen Dominanz der imperialen Macht ...

2021-10-12T21:10:47+02:0012. Oktober 2021|

Klimaveränderung in Afghanistan: Es droht eine Hungersnot

Nancy Lindisfarne und Jonathan Neale Letzten Monat haben wir über das Ende der US-amerikanischen Besatzung in Afghanistan und den Sieg der Taliban geschrieben (N. Lindisfarne u. J. Neale, 2021). In diesem Beitrag geht es um den Klimawandel in Afghanistan. Dieses Thema ist von großer Dringlichkeit. Afghanistan ist eines der Länder dieser Welt, das am stärksten durch die Klimaveränderung gefährdet sind. In diesem Jahr wurde die Ernte aufgrund einer lang anhaltenden, durch den Klimawandel verursachten Dürre um fast die Hälfte reduziert. Es drohen Hunger und Hungersnot, wenn die Afghan:innen nicht schnell umfassende Hilfen erhalten. Die USA drohen jedoch mit finanziellen Sanktionen, die die Arbeit der Hilfsorganisationen unmöglich machen und zusammen mit dem Hunger zu einem wirtschaftlichen Zusammenbruch führen könnten. Dieser Artikel behandelt zunächst die Auswirkungen des Klimawandels in Afghanistan in den letzten 50 Jahren; dann ...

2021-10-29T20:16:33+02:006. Oktober 2021|

Am Ende ihrer Afghanistan-Mission: Die Koalition der Ahnungslosen

Seit 500 Jahren kolonisieren europäische Staaten und ihre nordamerikanischen Ableger die außereuropäische Welt. Die in Europa (und nur dort) entstandene kapitalistische Wirtschaftsweise, deren Motor die profitable Verwertung privater Kapitale ist, braucht die permanente internationale Expansion und deren militärische Absicherung. Die der Kolonisierung unterworfenen Völker haben sich in Hunderten von Aufständen diesem „Fortschritt“ widersetzt. Das jüngste Beispiel in der langen Kette blutiger Eroberungen und gescheiterter Modernisierungen ist das unglückliche Afghanistan.

2021-09-15T16:20:53+02:008. September 2021|

Solidarität mit dem afghanischen Volk, Opfer von Imperialismus und Taliban

Büro der Vierten Internationale Zehn Jahre nach dem Abzug der amerikanischen Armee aus dem Irak endet die US-Intervention erneut in einem wirklichen Debakel, diesmal in Afghanistan. Inwieweit dies sich auf den Anspruch des US-Imperialismus auswirkt, die globale Geopolitik als weltweit führende Macht zu beeinflussen und zu beherrschen, wie er dies mit der Besetzung dieser beiden Länder mit kriminellen militärischen Machtmitteln vor 20 Jahren beabsichtigte, wird sich in der nächsten Zeit zeigen müssen. Im neuen Jahrtausend war Afghanistan das erste von vielen weiteren Ländern, das von solchen militärischen Angriffen betroffen war. Die US-Außenpolitik hatte bereits China, den Iran und Russland als diejenigen identifiziert, die man im Auge behalten muss. Sie war sich daher bewusst, dass Afghanistan neben Pakistan an den Iran, China und die prorussischen zentralasiatischen Republiken grenzt, von denen letztere auch über große, bisher ...

2021-09-15T16:22:18+02:007. September 2021|

Afghanistan: Wer liegt auf dem Friedhof der Imperien begraben?

Von Gilbert Achcar | 23.08.2021 US-Präsident Joe Biden berief sich auf den historischen Beinamen Afghanistans als „Friedhof der Imperien“, um seine Entscheidung zu rechtfertigen, den Abzug der amerikanischen Truppen aus diesem armen Land zu beschleunigen. Er behauptete damit, dass die Versuche, die Kontrolle über Afghanistan zu erlangen, zum Scheitern verurteilt seien, während er der afghanischen Regierung, die von der US-Besatzung selbst eingesetzt worden war, die Schuld zuschob. Die tragischen Bilder vom Zusammenbruch der afghanischen Regierung und ihres Staates sowie die Panik, die einen großen Teil der afghanischen Gesellschaft, insbesondere in den Städten und vor allem in der Hauptstadt Kabul, erfasst hatte, führten zu Reaktionen, die sich in zwei entgegengesetzte Pole aufspalteten: Die einen warfen Biden vor, die Situation falsch eingeschätzt und nicht das getan zu haben, was hätte getan werden müssen, um sicherzustellen, dass ...

2021-09-01T11:13:38+02:001. September 2021|