,,Gibt es Hoffnung und Möglichkeiten für eine bessere Welt?“
Interview der Revista Peruana de Filosofia Aplicada mit Helmut Dahmer
Interview der Revista Peruana de Filosofia Aplicada mit Helmut Dahmer
Mansoor Adayfi verbrachte 15 Jahre im US-Foltergefängnis Guantanamo. Zu keiner Zeit wurde eine formelle Anklage gegen ihn erhoben und er wurde nie verurteilt. Seine Verhaftung beruhte auf einer Identitätsverwechslung. Mansoor ist der Koordinator des Guantanamo Projekts der Organisation Gage und Direktor der Öffentlichkeitsarbeit des Guantanamo Survivors Fund. Er publiziert regelmäßig in internationalen Medien. Sein Buch „Don't forget us here. Lost and Found in Guantanamo" erhielt mehrere Auszeichnungen. Aus Anlass der Ausstellung „Wir sprechen für uns selbst. Gefangene ergreifen das Wort." (siehe Beitrag in der letzten Nummer: Das Gefängnis ins Museum) kam Mansoor nach Wien. Für ,,Brot und Spiele " sprach Monika Mokre mit ihm.
„Marx hat gefordert, ,die Welt zu verändern‘, Rimbaud, ,das Leben zu ändern‘; für uns sind beide Losungen ein und dieselbe“ (Breton, 1935, S. 95).
Vor kurzem (2017) hat das deutsche Bundeskabinett einen Gesetzesentwurf verabschiedet, der die Verurteilungen von Zehntausenden deutschen Männern wegen „homosexueller Handlungen“ gemäß dem als „Paragraph 175“ bekannten schwulenfeindlichen Gesetz dieses Landes aufheben wird. Dieses Gesetz stammt aus dem Jahr 1871, als das erste Gesetzbuch des modernen Deutschlands geschaffen wurde.
Solidaritätserklärung mit der Münchener Klimaaktivstin Lisa Pöttinger, die vom Bayrischen Staat ein Berufsverbot erhält.
Die Fans des israelischen Fußballclubs Maccabi Tel Aviv haben in Amsterdam Gewalt entfacht, aber die extreme Rechte stilisiert sie zu Opfern, um die Palästina-Solidarität zu bekämpfen.
Die US-Regierung und die Regierungen der Bundesstaaten führen einen umfassenden Angriff auf die politischen Rechte, die öffentliche Gesundheit sowie die sexuellen und reproduktiven Rechte der Jugend. Auch die staatlichen Konjunkturprogramme, die jungen Menschen aus armen Familien finanzielle Unterstützung für Wohnraum, Lebensmittel und Bildung bieten, sind von Budgetkürzungen bedroht.
Erklärung zu den pogromartigen rassistischen Krawallen in Großbritannien und wie der Widerstand dagegen organisiert werden könnte
Es ist ein ehrgeiziges und mutiges Projekt. In einer Zeit, in der Printprodukte für überholt erklärt werden, traut sich eine Kombo österreichischer Kulturschaffender mit einer neuen »Zeitschrift für Kultur und Politik«, oder auch: »für Politik und Kultur, mit verfließenden Grenzen zwischen beiden« auf den Markt.
Vieltausendfacher Tod, Zerstörung von Infrastruktur, Bruch international gültiger Verträge und Abkommen und des Völkerrechts stehen auf der Tagesordnung. Und während die Kosten für soziale Maßnahmen oder Klimaschutz immer wieder peinlichst genau hinterfragt werden, werden für Krieg und Aufrüstung Milliarden und Abermilliarden ohne große Diskussionen aufgebracht.