Fossile Klimapolitik
Wie Technikversprechen und politische Strategien das fossile System absichern
Wie Technikversprechen und politische Strategien das fossile System absichern
„Da politische Kämpfe nicht aus dem Nichts – sondern meistens mittendrin – entstehen, ist es wichtig, die Kette an menschlichen Entscheidungen und ihre Konsequenzen zu betrachten.“ (Elfriede Müller/Wo ist sie geblieben? - Über die ausgebliebene Revolution zu Beginn des 21.Jahrhunderts: Brot & Spiele 4/24, S. 33).
»Elfriede Müller war leidenschaftliche politische Denkerin, Aktivistin, Internationalistin und sie war eine streitbare Gefährtin und innige Freundin. Mit ihrem Charme hat sie so viele zusammengebracht. Elfi hat gegen den Krebs und für eine gerechtere Gesellschaft gekämpft bis zum Schluss.«
Um den Dingen den rechten Begriff zu erhalten, muss man die Worte im Gegensinn zu der sonst in der Gesellschaft üblichen Bedeutung verwenden." schreibt Nicolaus Chamfort (1741-1794)
Einführung in das Manifest für eine ökosozialistische Revolution. Impulsreferat bei einer Diskussion für Wissenschaftler und Führungskräfte, Aktivisten sozialer Bewegungen und politischer Organisationen, gemeinsam organisiert von IIRE-Philippines und Partido Manggagawa
Enzo Traverso aktualisiert seine Analyse des Postfaschismus anhand des Aufstieges der neuen Rechten und der globalen Krise der Linken. Er liefert eine Diagnose der aktuellen Herausforderungen und Gefahren für emanzipatorische Kämpfe in einer zunehmend komplexen Welt.
Es gibt keine Rechtfertigung, Trotzkis technologischen Fetischismus oder seine dominierende Vision der Beziehung der Menschheit zur Natur zu reproduzieren. Eine revolutionären Bewegung muss sich ebenso kompromisslos gegen den Bruch im Stoffwechsel wie gegen die kapitalistische Ausbeutung wenden – zwei Seiten desselben Systems.
Viele bekannte französische Theoretiker:innen der zweiten Hälfte des 20.Jahrhunderts haben auf die eine oder andere Art einen »kolonialen Hintergrund« mit einer konkreten biografischen Realität. Der Historiker und Kulturwissenschaftler Onur Erdur untersucht in seinem unterhaltsamen und bebilderten Essay genau diese individuellen räumlichen Erfahrungen und ihren Einfluss auf die Theorie. Es waren nicht nur die legendären Pariser Bibliotheken, sondern auch die Straßen Algiers und der Strand von Tunis, die den Raum für Theorie bildeten.
Dieses Weltbild bringt – in verschiedenen (offenen und verschlüsselten/verkappten) Varianten – den Kern der Verhältnisse am konsequentesten zum Ausdruck, die in unserer Gesellschaft am meisten Zerstörung und Tragik verursachen (unnötiges Leid, Verzweiflung, Entbehrung, Verschwendung, Entfremdung…) – es ist von tief wurzelnder Feindseligkeit und massiver geistiger Beschränktheit durchdrungen.
Interview der Revista Peruana de Filosofia Aplicada mit Helmut Dahmer