Ökosozialismus

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Frauen und Natur – für einen ökosozialistischen Feminismus

Frauen – weltweit an der Spitze im Kampf gegen die Umwelt­zerstörung von Jess Spear* Wo immer die Kräfte der Zerstörung versuchen, Bäume zu fällen, unsere Luft und unser Wasser zu verschmutzen und die Erde für Mineralien abzureißen, führen Frauen den Widerstand an. Natürlich sind auch viele Männer erbitterte Kämpfer gegen die kapitalistische Zerstörung und organisieren Massenbewegungen zur Verteidigung der Wälder und des Landes – wie Chico Mendes im Amazonasgebiet und Ken Saro-Wiwa im Nigerdelta, die beide für ihren Aktivismus ermordet wurden. Die bekanntesten Umweltaktivist*innen heute sind jedoch zweifellos Frauen: Vanessa Nakate und Greta Thunberg, Alexandria Ocasio-Cortez, Naomi Klein und Vandana Shiva. Der Aufstieg der «neuen Frauenbewegung» zusammen mit den Umweltbewegungen in den 1970er Jahren führte zur Entstehung einer ökofeministischen Politik, die einen Zusammenhang zwischen der Ausbeutung und Degradierung der natürlichen Welt und der Unterordnung ...

2021-06-09T21:39:52+02:004. Juni 2021|

Klimakrise und Klassenpolitik gehören zusammen

Ist die Herausforderung durch den Klimawandel ein Nebenwiderspruch? Ist das der neue Hauptwiderspruch? Und löst ein Green New Deal unsere Probleme? Gespräch mit Nora Bräcklein und Michael Heldt Michael Heldt ist gelernter Werkzeugmacher, arbeitet für die ISO und ist lokal in einer Nahverkehrsinitiative aktiv, sowie Teil von OKG (Organisieren–Kämpfen–Gewinnen) Nora Bräcklein hat Sonderpädagogik studiert. Sie ist aktiv in der ISO und in flüchtlingssolidarischen Zusammenhängen. Das Gespräch führte Violetta Bock. Weitere Infos zur Konferenz unter https://intersoz.org/. Am 12. und 13.Juni findet die zweite Ökosozialistische Konferenz der ISO (Internationale Sozialistische Organisation) in Thüringen statt. Die SoZ hat dies zum Anlass genommen, mit Nora und Michael aus dem Vorbereitungskreis über die Konferenz, Ökosozialismus und linke Strategien zu sprechen – angesichts der absehbaren Umwälzungen, vor denen wir stehen. Es gibt viele Klimacamps und Klimakonferenzen. Was ist das Besondere ...

Militarismus und Klimakrise

Im Jänner 2021 erschien der Bericht Nr. 47 des Centre Delàs d'Estudis per la Pau mit dem Titel „Militarismus und Klimakrise. Eine notwendige Betrachtung“. In dem 84 Seiten umfassenden Bericht wird detailliert analysiert, wie Militarismus direkt zur Umweltkrise beiträgt, unter der der Planet leidet. Wir geben im Folgenden die einleitende Kurzzusammenfassung der Ergebnisse (Executive Summary, Seite 5–8) wieder.

2021-04-01T18:52:12+02:001. April 2021|

Transport und Verkehr als Schlüssel zum Klimaschutz

Die Zukunft liegt in einer komplett veränderten Automobilindustrie, die sich im Kampf gegen den Klimawandel den öffentlichen Verkehrsmitteln verschrieben hat. Denn der Individualverkehr ist schlecht fürs Klima. Er bringt aber noch weitere Nachteile. Auch E-Autos stellen keine geeignete Alternative für den Klimaschutz dar – im Gegenteil. Um den Klimawandel wirklich bekämpfen zu können, brauchen wir völlig andere Akzente im Transportwesen als bisher. Und das geht mit dem Kapitalismus nicht, betont das Internationale Komitee der Vierten Internationale in seiner Resolution, die wir hier wiedergeben.

2021-03-29T13:52:40+02:0029. März 2021|

Ein tödlicher Systemfehler

Corona, Kapitalismus und Natur Innerhalb weniger Tage stand im Monat März die gesamte Automobilindustrie still. Ende März wurden bereits 1,2 Millionen Pkw weniger produziert. Die gesamte Luftfahrtindustrie ist am Boden.

2020-05-06T16:41:34+02:006. Mai 2020|